Maconnais

Solutré im Maconnais in Burgund – August 2015

Das Maconnais im Burgund ist eine fran­zö­si­scher Wein­bau­region um die süd­bur­gun­di­sche Stadt Mâcon am Fluss Saô­ne, bekannt für saf­ti­ge und zugleich fri­sche Weiß­wei­ne aus der Chardonnay-Trau­be. Aller­dings besit­zen sie nicht ganz die Fein­heit oder Fül­le der großen wei­ßen Bur­gun­der von der Côte de Beau­ne.

Sie kom­men als Mâcon Blanc, Mâcon Supé­ri­eur, Mâcon-Villages oder mit ange­häng­tem Gemein­de­na­men bzw. unter dem eige­nen Gemeinde-Apellationsbezeichnungen in den Han­del (z. B. Viré-Clessé, La Roche Vineuse etc.) und sind immer noch für das Weinbaugebiet Burgund ver­hält­nis­mä­ßig preis­wert. Die bes­ten Qua­li­tä­ten wach­sen auf den Kalk­stein­hü­geln im Süden des Mâcon­nais um das Dörf­chen Pouil­ly. Aus den Gemein­den Vin­zel­les (Wein: Pouilly-Vinzelles) und Saint-Vérand (Wein: Saint-Véran) kom­men sehr gute Qua­li­tä­ten, aus Fuis­sé selbst stammt mit dem Wein Pouilly-Fuissé einer der gro­ßen Weiß­wei­ne des Bur­gund.

Die romanische Kirche Saint Martin von Chapaize im Maconnais

Außer Char­don­nay wird im Mâcon­nais ein wenig Gamay ange­baut. Der dar­aus gekel­ter­te fruch­ti­ge Rot­wein heißt Mâcon Rouge und ist einer der weni­gen Rot­wei­ne, in dem die Tra­di­ti­on der einst­mals im gesam­ten Burgund weit ver­brei­te­ten Gamay-Traube noch fort­lebt.

Weingärten am Hang der Solutré im Maconnais i- Hier wird Macon-Solutré aus Cardonnay-Reben gekeltert. foto: juergen muegge-luttermann

Hügel im Norden – Felsen im Süden

© BIVB / ARM.COM  Landscape in the wine growing region of the Mâconnais

Die Weinberge des Maconnais, dem südlichsten Terroir der Bourgogne, erstrecken sich zwischen Sennecey-le-Grand und Saint-Vérand auf einer Länge von 35 km. Diese 10 km breite Weinbauregion wird von zwei Tälern begrenzt: dem Grosne-Tal im Westen und dem Saône-Tal im Osten.
Entdecken Sie hier eine Weinbauregion mit zwei Gesichtern.
Im Südwesten von Tournus bietet das Gebirge des Mâconnais aneinandergereihte bewaldete Hügel und kleine Täler – ideal für den Weinanbau.

Weiter im Süden machen die Hügel einer grandiosen Landschaft Platz, die von riesigen Felsen geprägt ist, wie die von Vergisson und Solutré. Die Reben wachsen an den Hängen, wo der Boden und die Sonneneinstrahlung es ermöglichen.

Hier, vielleicht noch stärker als in den anderen Weinregionen der Bourgogne, haben die Mönche eine entscheidende Rolle gespielt. Das Kloster von Cluny, das 909 von Wilhelm dem 1., Graf von Mâcon, gegründet wurde, folgt der Benedektinertradition, deren Prinzip Ora et labora (bete und arbeite) die Mönche dazu brachte, ihren eigenen Weinberg zu erschaffen. Auch als Reaktion auf den Wohlstand dieses Klosters, gründete Robert de Moslesme im Jahr 1098 das Kloster Cîteaux. Auch wenn sich die Weinberge von Cluny hauptsächlich auf den Süden der aktuellen Bourgogne erstrecken, besaßen die Mönche weitere Rebparzellen im Norden, wie beispielsweise das berühmte Romanée-St-Vivant.
 

Chardonnay mit subtilen Aromen

© BIVB / ARM.COM Landscape in the wine growing region of the Mâconnais

Der Chardonnay ist im Mâconnais allgegenwärtig: Diese weiße Rebsorte macht 80 % der Anbaufläche aus.

Bei den Rotweinen wurde Pinot Noir in weiten Teilen vom Gamay verdrängt, der im Mittelalter nicht vom Fürsten der Bourgogne ausgerottet wurde, da das Mâconnais nicht dem Fürstentum Bourgogne angehörte.

Im gesamten Mâconnais können Sie die komplette Vielfalt an rgionalen Apellationen genießen, wie Bourgogne, Bourgogne Aligoté, Bourgogne Passe-tout-grains, Coteaux Bourguignons und Crémant de Bourgogne).
Insbesondere die für die Region spezifischen Appellationen werden gefallen. Einige  appellations Villages (les Pouilly, Saint-Véran) haben sogar die ersten Schritte unternommen, damit ihre Climats als Premiers crus klassifiziert werden.

Appellations Villages : Pouilly-Fuissé, Pouilly-Loché, Pouilly-Vinzelles, Saint-Véran, Viré-Clessé
Appellations Régionales speziell im Mâconnais : Mâcon, Mâcon-Villages, Mâcon gefolgt vom Namen des Dorfes

Das Winzerdorf Viré im Maconnais

Gemeinden in der Weinbauregion Maconnais:

Ameugny | Azé | Bergesserin | Berzé-la-Ville | Berzé-le-Châtel | Bissy-la-Mâconnaise | Blanot | Bonnay | Bourgvilain | Bray | Buffières | Burgy | Burzy | Bussières | Chaintré | Chânes | Charbonnières | Chardonnay | Charnay-lès-Mâcon | Chasselas | Château | Chérizet | Chevagny-les-Chevrières | Chevagny-sur-Guye | Chiddes | Chissey-lès-Mâcon | Clessé | Cluny | Cortambert | Cortevaix | Crêches-sur-Saône | Cruzille | Curtil-sous-Buffières | Davayé | Dompierre-les-Ormes | Donzy-le-Pertuis | Farges-lès-Mâcon | Flagy | Fleurville | Fuissé | Germolles-sur-Grosne | Grevilly | Hurigny | Igé | Jalogny | Joncy | La Chapelle-de-Guinchay | La Chapelle-du-Mont-de-France | La Chapelle-sous-Brancion | Lacrost | La Guiche | Laizé | La Roche-Vineuse | La Salle | La Truchère | La Vineuse sur Fregande | Le Villars | Leynes | Lournand | Lugny | Mâcon | Martailly-lès-Brancion | Massilly | Matour | Mazille | Milly-Lamartine | Montbellet | Montmelard | Navour-sur-Grosne | Ozenay | Passy | Péronne | Pierreclos | Plottes | Pressy-sous-Dondin | Préty | Prissé | Pruzilly | Romanèche-Thorins | Royer | Sailly | Saint-Albain | Saint-Amour-Bellevue | Saint-André-le-Désert | Saint-Clément-sur-Guye | Sainte-Cécile | Saint-Gengoux-de-Scissé | Saint-Huruge | Saint-Léger-sous-la-Bussière | Saint-Marcelin-de-Cray | Saint-Martin-Belle-Roche | Saint-Martin-de-Salencey | Saint-Martin-la-Patrouille | Saint-Maurice-de-Satonnay | Saint-Pierre-le-Vieux | Saint-Point | Saint-Symphorien-d’Ancelles | Saint-Vérand | Saint-Vincent-des-Prés | Saint-Ythaire | Salornay-sur-Guye | Sancé | Senozan | Serrières | Sigy-le-Châtel | Sivignon | Sologny | Solutré-Pouilly | Taizé | Tournus | Tramayes | Trambly | Trivy | Uchizy | Varennes-lès-Mâcon | Vergisson | Verosvres | Verzé | Vinzelles | 

Bistro „Le Saint Martin“ in Chapaize 2015

Zur Geschichte des Maconnais:

In der Antike lag Mâcon an bedeutenden Handelswegen und sollten nicht schon die Kelten Wein in dieser bevorzugten Region angebaut haben, dann haben die Römer ganz sicher sofort damit begonnen.

Mâcon war im frühen Mittelalter Sitz eines Bistums und das Mâconnais wurde über Jahrhunderte von Bischöfen dominiert. Der erste Bischof, der schriftlich erwähnt wird, hieß Saint-Placide und amtete von 538 bis 555. Im Jahre 843 unterteilte der Vertrag von Verdun das Reich Karls des Großen, die Saône bildete dabei eine natürliche Grenze zwischen dem Königrech Frankreich im Westen und dem Römisch-Deutschen Reich im Osten. Dank ihrer Grenzlage kam die Region nun auch in den Genuss von Wegezöllen. Um 850 wurde das  Maconnais zur Grafschaft,(ab dem Jahre 926 vererbbar). Der letzte Graf Géraud II de Mâcon et Vienne verstarb 1224 und seine Tochter Alix de Mâcon (auch Alix de Bourgogne oder Alice de Vienne genannt) verkaufte das Lehen nach dem Tod ihres Ehemanns Jean de Braine 1239 an den französischen König Ludwig den Heiligen. 1435, im Vertrag von Arras, trat König Karl VII. die Grafschaft Mâcon an den burgundischen Herzog Philipp dem Guten ab, aber nachdem das Haus Burgund mit dem Schlachtentod Karls des Kühnen 1477 in männlicher Linie ausstarb, fiel sie – wie auch das übrige Burgund – an die Krone zurück. Im Damenfrieden von Cambrai anerkannte auch der römisch-deutsche Kaiser Karl V. den französischen Besitzanspruch über das Màconnais.

Die Hugenottenkriege verliefen für die Region blutig. Mâcon wurde am 5. Mai 1562 vom protestantischen Anführer Charles Balzac d’Entragues, der meist Antraguet genannt wurde, eingenommen. Bereits am 18. August desselben Jahres eroberte  Marechal Tavannes die Stadt für die Katholiken zurück. Am 29. September 1567 nahmen erneut die Huenotten Besitz von Mâcon, allerdings konnten sie die Stadt nur bis zum 4. Dezember desselben Jahres halten. Vom Massaker in der Bartholomäusnacht blieben die Hugenotten des Mâconnais verschont, vermutlich weil der damalige Amtmann von Mâcon, Philibert de la Guiche, passiven Widerstand leistete und die Befehle des Königs Karl IX. nicht umsetzte. Die Gegend war im 16. Jahrhundert tatsächlich eine Hochburg der Hugenotten, was auch ihre Widersacher die sogenannte Heilige Liga anzog. Letztere konnte jedoch nicht verhindern, dass der Hugenotte Heinrich von Navarra als Heinrich IV. König von Frankreich wurde. Obwohl aus Pragmatismus zum Katholizismus konvertiert, wurde Heinrich weiter von der Liga bekämpft. Erst 1594 gelang es dem König das Mâconnais zu unterwerfen und er ließ zahlreiche Dörfer im Haut-Mâconnais schleifen, in welchen sich die letzten Anführer der Liga verschanzt hatten.

Bis zur Französischen Revolution war das Mâconnais unter dem Namen Les États particuliers du Mâconnais ein eigener Verwaltungsbezirk. Die Provinz erhielt fix ein Zwölftel des don gratuit (freiwillige Ehrenabgabe des Klerus – ursprünglich um den Kampf gegen die Hugenotten zu finanzieren), der im Burgund eingezogen wurde; der Rest wurde auf die übrige Provinz Burgund verteilt.

Unmittelbar nach der Erstürmung der Bastille in Paris im Jahre 1789 begannen die Bergbauern des Mâconnais zu revoltierten. Nachdem es zu zahlreichen Plünderungen gekommen war, wurden viele der Aufständischen von den städtischen Milizen in Mâcon, Cluny und Tournus hingerichtet.

Ländlicher Markt in Chapaize 2015

Der Weinbau im Maconnais

Die Weinlagen des Mâconnais

Solutré-Pouilly ist eine der vier Gemeinden, die den begehrten Weißwein Pouilly-Fuissé hervorbringt.

Das Weinanbaugebiet des Mâconnais ist Teil der Weinbauregion Burgund. Es erstreckt sich in Form eines Streifens über zirka fünfzehn Kilometer zwischen den Städten Tournus im Norden und Macon im Süden. Die gesamte Rebfläche umfasst 6.920 ha und die Jahresproduktion liegt bei rund 450.000 Hektolitern. 85 % der heutigen Produktion ist Weißwein, historisch war das Verhältnis eher umgekehrt: man weiß, dass die für Rotwein geeignete Gamay-Traube früher vorherrschend war, für die aber nach heutigem Wissen die meisten Böden im Mâconnais nicht optimal sind.

Die guten Weissweine des Mâconnais werden aus der weißen Rebsorte Chardonnay, benannt nach dem gleichnamigen kleinen Dorf im Haut-Mâconnais (→ Gemeinde Chardonnay), vinifiziert. Nimmt man ausschließlich die Weine mit überregionaler Bedeutung zum Maßstab, dann stammt fast die ganze Produktion des Mâconnais aus Chardonnay-Trauben, wobei die Weine mit der Bezeichnung Pouilly-Fuissé besonders begehrt sind. Das Mâconnais hat aber auch einen kleinen Anteil am Crus Beaujolais mit der Bezeichnung Moulin à Vent. Dieser Rotwein wird aus der Gamay-Traube gekeltert. Für den lokalen Verbrauch wird auch etwas Pinot Noir angebaut.

Die meisten Weine aus dem Mâconnais gelten als Qualitätsweine, die dementsprechend klassifiziert sind und einer staatlich Kontrolle unterliegen. Dabei kommt eine komplexe Einteilung in Güteklassen zur Anwendung, die sich im Wesentlichen auf Herkunftsbezeichnungen (Appellations d’Origine Contrôlée) stützt.

Neben den Vins de table und den Vins de pays, welche nur regionale Bedeutung haben, gibt es die Klassen Mâcon AOC  für einfache Weine und Mâcon villages für die etwas anspruchsvolleren Weine aus den klassifizierten Dörfern, wobei die Güteklasse Mâcon villages ausschließlich für Weißweine vergeben wird. Die Erzeugnisse aus besonderen Lagen dürfen auch Mâcon & „Name der Gemeinde“ genannt werden, wie zum Beispiel der Wein Mâcon-Lugny AOC aus der Gemeinde Lugny oder „Macon-La Roche Vineuse“ aus den Lagen von La Roche Vineuse.

Darüber hinaus genießen die folgenden berühmten fünf Weine das Privileg als sogenannte Crus Classés (Spitzengewächse) zu gelten: Pouilly-FuisséPouilly-VinzellesPouilly-LochéSaint-Véran und neuerdings auch Viré-Clessé.

Die qualifizierten Gemeinden

Folgende Gemeinden dürfen ihre Erzeugnisse unter der Herkunftsbezeichnung Mâcon AOC vermarkten. Kursiv angezeigt werden jene Ortschaften, die auch das Recht besitzen den Wein unter ihrem Gemeindenamen zu vertreiben.Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine Option, von welcher ein Winzer Gebrauch machen kann. Tut er dies, dann muss er sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen halten, die für jede Güteklasse einzeln festgelegt werden.

Rot-, Rosé- und Weißweine:

AmeugnyAzéBerzé-la-VilleBerzé-le-ChâtelBissy-la-MâconnaiseBissy-sous-UxellesBlanotBonnayBoyerBrayBresse-sur-GrosneBurgyBurnandBussièresChaintréChampagny-sous-UxellesChânesChapaizeChardonnayCharnay-lès-MâconChevagny-les-ChevrièresChissey-lès-MâconClesséCortambertCortevaixCrêches-sur-SaôneCruzilleCurtil-sous-BurnandDavayéEtrignyGrevillyHurignyIgéJugyLa Chapelle-sous-BrancionLa Roche-VineuseLaivesLa VineuseLournandLugnyMalayManceyMartailly-lès-BrancionMassyMilly-LamartineMontceaux-RagnyNantonOzenayPéronnePierreclosPlottesPrisséSaint-Gengoux-de-ScisséSaint-Gengoux-le-NationalSaint-Maurice-de-SatonnaySaint-YthaireSalornay-sur-GuyeSavigny-sur-GrosneSennecey-le-GrandSigy-le-ChâtelSolognyTournusVers und Verzé.

Nur Rotweine:

Serrières

Nur Weißweine:

FuisséLoché (heute Teil der Stadt Mâcon), MontbelletSolutré-PouillyUchizyVergisson und Vinzelles.

Die Appellationen

BezeichnungSeitProduktGemeindenRebfläche
in Hektar
Produktion
in Hektoliter
Erlaubter Ertrag
hl/ha
Alkoholgehalt
in Volumenprozent
Mâcon AOC1937weiß, rosé, rotDiverse
(siehe oben)
787.366weiß: 60–75
rot/rosé: 55–69
weiß: 10,5–13,5
rot/rosé: 10–13
Mâcon & „Name der Gemeinde“ AOC1937weiß, rosé, rotDiverse
(siehe oben)
1.829116.040weiß: 60–75
rot/rosé: 55–69
weiß: 11–13,5
rot/rosé: 10,5–13
Mâcon villages AOC1937weißDiverse1.33681.19458–7310,5–13
Pouilly-Fuissé1936weißSolutré-Pouilly – Fuissé – Chaintré – Vergisson75742.92950–7011–13
Pouilly-Vinzelles1940weißLoché (→ Mâcon) – Vinzelles522.71750–7011–13,5
Pouilly-Loché1940weißLoché (→ Mâcon)221.82550–7011–13,5
Saint-Véran1971weißChânes – Chasselas – Davayé – Leynes – Prissé – Saint-Vérand – Solutré-Pouilly68040.83250–7011–13,5
Viré-Clessé1999weißClessé – Laizé – Montbellet – Viré39122.87655–7011,5–13,5

Der große französische Romantiker Alphonse de Lamartine, geboren am 21. Oktober 1790 in Mâcon, ließ sich als Dichter von seiner Heimat inspirieren. Er engagierte sich auch über viele Jahre als Lokalpolitiker für das Mâconnais.

Literatur zu Region und Weinbau des Maconnais

  1.  Edmond Chevrier: Le protestantisme dans le Maconnais et la Bresse aux XVIe et XVIIe siècles. Émile Protat. Mâcon 1868, S. 8ff.
  2.  The Encyclopædia Britannica. Bde. 17–18, The Encyclopædia Britannica company, Chicago (Illinois) 1926, S. 267.
  3.  Camille Ragut: Statistique du département de Saône et Loire. Bd. 1, Imprimerie de Dejussieu, Mâcon 1838, S. 39.
  4.  Brennende Schlösser in den Weinbergen des Mâconnais im Juli 1789. In: Rolf E. Reichardt: Das Blut der Freiheit. Französische Revolution und demokratische Kultur. Frankfurt am Main, 1998, S. 30ff.
  5.  Chiffres-clés de la Bourgogne Viticole. (PDF-Datei; 43 kB)
  6.  Hugh Johnson: Der große Johnson – Die Enzyklopädie der Weine, Weinbaugebiete und Weinerzeuger der Welt. Gräfe und Unzer, München 2004, S. 149.
  7.  Décret du 12 septembre 2005 relatif à l’appellation d’origine contrôlée mâcon villages et à l’appellation d’origine contrôlée mâcon complétée d’un nom géographique
  8.  Fiches produit et décrets de définition de toutes les AOC françaises. Auf: Institut national de l’origine et de la qualité (quelle: wikipedia 2020)

Dejeuner sous l’herbes 2015

AN ENGLISH DESCRIPTION TO MACON AOC:

Historical landscape and former county in the Saône-et-Loire department in the Bourgogne-Franche-Comté region, whose name is derived from the city of Mâcon. It belongs to the wine-growing region Burgundy, Even the Roman poet Ausonius (310-395) mentioned the wines from this area. In the 11th and 12th centuries, the monks of the Cistercian Order to a large extent vines. The area became famous in 1660, when the winegrower Claude Brosse delivered wine to the royal palace in Versailles and there at a fair to the French „Sun King“ Louis XIV (1638-1715) stood out for its unusual size. The king spoke to him, tasted his wine after the mass and was so enthusiastic that the royal court was regularly supplied with it. A small but essential part of the landscape for viticulture is called Haut-Mâconnais. This part roughly corresponds to the borders of the former canton of Lugny with the main town of Lugny.

Map of Burgundy - Appellations

The residents of the area mainly live from viticulture – either directly or indirectly. The various appellations cover a total of almost 7,000 hectares of vines along the Sâone River in a 50 km long and 15 km wide strip and lie between the two areas Cote Chalonnaise in the north and Beaujolais in the south. This makes Mâconnais the largest area in Burgundy with around a quarter of the total area. There is also a parish of Chardonnay here, which was previously assumed to be the „birthplace“ of the variety of the same name. However, the place was probably named after the vine and not vice versa.

The three types of soil are clay-lime soils with limestone rubble, soils containing clay and silicic acid on granite and volcanic substrates as well as silty soils. It is moderately oceanic climate with a continental tendency. Around 85% of white wines are mainly made from Chardonnay with shares of Aligoté and Pinot Blanc produced. The 15% red and rosé wines are made Pinot Noir and Gamay vinified.

Landscape in the Haut-Mâconnais near Lugny

The regional AOC Mâcon covers around 1,900 hectares of vineyards and applies to red, rosé and white wine. The wines from special locations or 27 municipalities may add the municipality name to Mâcon, whereby special production conditions with lower maximum yields apply. For all wines, this is Azé, Bray, Burgy, Bussières, Chaintré, Chardonnay, Charnay-lès-Mâcon, Cruzille, Davayé, Igé, Lugny, Mancey, Milly-Lamartine, Péronne, Pierreclos, Prissé, La Roche Vineuse, Saint-Gengoux -le-National and Verzé. This is Serrières only for red and rosé wine. Only for white wine are Fuissé, Loché, Montbellet, Solutré-Pouilly, Uchizy, Vergisson and Vinzelles. The AOC Mâcon-Villages covers 1,400 hectares of vineyards in 80 municipalities and only applies to white wines.

Five communities are considered independent AOC, that is Pouilly-Fuissé, Pouilly-Loché, Pouilly-Vinzelles, Saint-Véran and Viré-Clessé, See also under Bourgogne and Burgundy classification,

tags: la roche vineuse,maconnais,pierreclos,burgund,fuissé,solutré,chardonnay

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